Studien zur Cluniazenserarchitektur des 11. Jahrhunderts in der Westschweiz.
Einleitung:
Die ersten Klöster auf dem Boden der heutigen Schweiz wurden in der Westschweiz und im Wallis gegründet. Ausser dem berühmten Wallfahrtskloster St-Maurice und St-Victor "in suburbano" Genfs, das bei den aus Solothurn tranferierten Reliquien des Thebäers Victor gegen 500 entstand, lagen alle "in eremo": In der Einsamkeit des damals nur spärlich besiedelten Jura. Neben den aus schriftlichen Quellen bekannten Koventen Romainmôtier, Baulmes, St-Ursanne, Moutier-Grandval, Vermes, mag es andere Klöster gegeben haben, von denen wir nicht einmal die Namen kennen. Zur Zeit des Merowingerreiches war der Jura eine "terre des saints". Die Westschweiz im gesamten wurde zur "Klosterlandschaft" erst seit der Jahrtausendwende und vorallem durch die Cluniazenser. ...