
Die vorliegende Arbeit verdankt ihre Entstehung dem Wunsche des Schweizerischen Maler- und Gipsermeisterverbandes, etwas Klarheit über die Vergangenheit des eigenen Berufsstandes zu gewinnen in einer Zeit, in welcher neue Techniken die Berufstradition rasch in Vergessenheit geraten lassen. Dem Verfasser blieb es überlassen, seinen Gegenstand räumlich und zeitlich zu begrenzen. Beides fiel ihm nicht leicht. Die Wahl des Zeitabschnitts fiel auf jene Epoche, in der sich ein klar umschriebenes Flachmalerhandwerk herausbildete, in der das moderne Malergewerbe sein Gesicht bekam, auf das 17. und 18. Jahrhundert. Die enge Begrenzung des Raumes ergab sich aus dem Quellenbestand, der im Staatsarchiv Zürich zur Verfügung stand.