
Aus der Einführung:
Im 18. Jahrhundert machten sich in Zürich die Behörden über die Whrhaftigkeit des Standes keine grossen Sorgen und überliessen die Ausbildung der Offiziere der Initiative weitsichtiger Männer. Neben dem Porten- oder Militärkollegium, das sich der Infanterieoffiziere annahm, den Bogen- und den Büchsenschützen, welche sich in der Handhabung der Waffen übten, der Mathematischen-Militärischen Gesellschaft der Constabler und Feuerwerker, auch Artillerie-Kollegium genannt, eine wichtige Rolle bei der technischen und taktischen Ausbildung der Artillerieoffiziere. In Neujahrsblättern, die jeweils auf den Jahreswechsel herausgegeben wurden, und zwar bis zum heutigen Tag, wurden Probleme der verschiedensten Art behandelt. Aus einer Folge von 48 Blätter, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erschien, ist ersichtlich, mit welchem Eifer und welcher Gründlichkeit man bei der Ausbildung der Artillerieoffiziere vorging und was damals von einem Artillertisten verlangt wurde.