Länge, Breit und Höhe sind die Dimensionen der mit unseren menschlichen Sinnen erfahrbaren Welt. Das Interesse des Autors gilt besonders der dritten Dimension, der Höhe, dem was hoch und oben ist, ragend und überragend. Denn all diesen Dingen haftet im Denken der Menschen eine Affinität zum Geheimnisvollen, zum Mysterium, zu Gott oder Göttern an. Werke von Menschenhand wie Stelen, Säulen, Türme, Pyramiden sind Symbole des menschlichen Verlangens, dem dem Unbekannten, Grossen, Ewigen, Heiligen in Verbindung zu treten. Berge und Bäume gelten als Wohnungen erhabener Mächte. Sonne, Mond, und Sterne verkörpern hehre geistige Gewalten. Meteorologische Phänomene wie Blitz und Donner, Wind und Wolken, Regen und Schnee, aber auch Fata Morgana und Regenbogen sind Ausdruck des Segens oder auch des Zornes des oder der Herren der Welt. Mythische Vorstellungen wie die vom Weltenbaum, Himmelsberg, Asgard und viele andere weisen nach oben, in die "ewigen, himmlischen Höhen". Und auch moderne Mythos von "unbekannten Flugobjekten" lässt die Menschen erschauern vor der geheimnisvollen "überlegenen Intelligenz", die aus den Weiten des Weltalls auf unsere Erde zielt - zum Segen oder zum Fluch? All diese Erscheinungen geht der Autor nach und macht dabei keinen Hehl aus seiner christlichen Grundüberzeugung, dass die Welt als Schöpfung Gottes zu verstehen ist und als ein unvollkommenen, geistigen und ewigen Welt Gottes.