
Verbale Ausfälle im Bundestag, permanente Polemik gegen Eliten, Linke und "Fremde", Verharmlosung von Nazi-Wörtern. Rechtspopulisten berufen sich gern auf den gesunden Menschenverstand und beanspruchen für sich, "Volkes Stimme" zu sein. Sind sie das wirklich oder gehen sie mit diesen Parolen nur auf Stimmenfang bei den Abgehängten und von Zukunftsängsten Geplagten? Es lohnt sich, einmal die kommunikative Seite des Rechtspopulismus zu betrachten. Denn er die sprachlichen Strategien versteht, hat eine bessere Argumentationsgrundlage gegen diese politische Strömung.