
Jean Baudrillard geb. 1929 ist ein Theoretiker, der sich einer schnellenEinordnung widersetzt. Falko Blask konzentriert sich daher in seiner Einführungauf wesentliche Begriffskomplexe, wobei er insbesondere auf BaudrillardsTheorie der Simulation und auf seine These vom Verschwinden des Realeneingeht. Das baudrillardsche Theoretisieren ist allerdings, so Blask, alseine konkrete Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Begebenheitenzu begreifen, wie u.a. in den Bereichen Hightech und Medien deutlich wird.Baudrillards politische Motivation zeigt sich auch in seinen provokativenStellungnahmen zu aktuellen Geschehnissen, so unlängst zum Terrorismus.