
Der französische Philosoph Jacques Derrida (geb. 1930) vertritt eine Philosophie der Differenz, die den Logozentrismus in der europäischen Philosophie überwinden will. Sein Verfahren ist die Dekonstruktion, deren Entwicklung und philosophische Strategien Heinz Kimmerle in dieser Einführung beschreibt. Dekonstrukton bleibt, was sie ist, indem sie sich wandelt. Und ihr Hinausgelangen über die Philosophie bleibt Philosophie, in dem Sinne freilich, dass sie den Bruch mit der Tradition unwiderruflich vollzogen hat.