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Angst und Geborgenheit

Artikel-Nr.: 71882727
  • Autor: Franz Renggli
  • Verlag: Ex Libris
  • Zustand: Gut
  • Sprache: Deutsch
  • Art: Gebunden
  • Einband / Schutzumschlag: ja
  • Format: 15x22cm
  • Anzahl Seiten: 285
  • Jahrgang: 1977

  • Zustandsbeschreibung:

    Seiten leicht gebräunt

SFr. 11.00
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Beschreibung

Soziokulturelle Folgen der Mutter-Kind-Beziehung im ersten Lebensjahr.

Ergebnisse aus Verhaltensforschung, Psychoanalyse und Ethnologie.

Bei uns gehört es zur guten Erziehung,
Säuglinge schreien zu lassen.
- «Schreien macht die Lungen stark.»
«Schreien ist gesund.» — Wie fragwürdig,
ja unsinnig solche scheinbar
vernünftigen Begründungen sind,
erläutert der Schweizer Wissenschaftler
Franz Renggli, indem er Erkenntnisse
aus der Verhaltensforschung
und der Psychoanalyse mit völkerkundlichen
Beobachtungen verbindet.
Er kommt zu neuartigen, folgenschweren
Einsichten: Kein Kind
schreit ohne Grund. Immer bedeutet
sein Schreien, dass es Angst hat,
wenn es die Mutter nicht körperlich
spürt. Diese Angst erklärt Renggli
aus der stammesgeschichtlichen Entwicklung
des Menschen. In der Urzeit
wurde das Kind von der Mutter
ununterbrochen gehalten und getragen.
Verlor es diesen Halt, so bedeutete
das Lebensgefahr. Die Mutter
verkörpert somit seit jeher Sicherheit
und Geborgenheit. Je sicherer
das Kind auf seine Mutter
vertrauen kann, desto leichter kann
es sich später auch wieder von ihr
lösen und ein selbständiger, selbstsicherer
Erwachsener werden. — Wie
stark die Art, wie die Mutter das
Kind in jeder Lebensphase behandelt,
den Charakter des Erwachsenen,
ja die Eigenart einer ganzen
Kultur bestimmt, erläutert Renggli,
indem er ethnologische Berichte über
die Ifaluk und die Trukesen, zwei
Völker der Südsee, und über die Bewohner
eines mexikanischen Bauerndorfes
beizieht. - Seit Rengglis Analyse
wissen wir, was im Säugling vorgeht,
wenn er schreit, und wie Charakter-
ja kulturbestimmend das Verhalten
der Mutter ist.

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