
Nach seinem Architekturstudium, seinen Erfahrungen als Fussballtorwart und ersten Versuchen in der Bildhauerei beschliesst Eduardo Chillida 1947, im Alter von 23 Jahren, das Baskenland zu verlassen, um einige Jahre in Paris zu verbringen. Er lebte zuerst in Paris und später, nach seiner Heirat mit Pili de Belzunce, in Villaines-sous-Bois nahe der Hauptstadt. Er zeichnete, betätigte sich als Bildhauer und besuchte Museen. Im Louvre war er von der archaischen Plastik der Griechen fasziniert. Gleichermassen beeindruckte und prägte ihn seine Begegnung mit dem grossen Brancusi, dem bedeutendsten Bildhauer seiner Zeit. Im berühmten Atelier in der Pariser Impassen Ronsin ermutigte Brancusi den Jüngeren, kommentierte die jeweiligen laufenden Werke, sprach über den Körper, über die Natur und brachte das Problem des Sockels uir Sprache. Zufällig war Brancusi der erste Bildhauer, dem ich zwei Jahre später begegnet bin. ...