
Der jenseitige Mensch“ (Emil Mattiesen) ist ein umfassendes, wissenschaftlich angelegtes Werk zur Frage, ob es ein **Weiterleben des Bewusstseins nach dem Tod** gibt. Mattiesen sammelt und ordnet dafür eine große Zahl von Berichten und Untersuchungen aus der damaligen Psychical-Research‑Tradition.
Im Zentrum stehen Phänomene wie:
- Spuk-/Poltergeistfälle,
- Erscheinungen (Krisenerscheinungen, Todesnähe‑Visionen),
- Träume und Vorahnungen,
- Medialität und Automatismen (z. B. automatisches Schreiben),
- Sitzungen/Medien und angebliche jenseitige Mitteilungen.
Mattiesen diskutiert diese Fälle nicht nur erzählend, sondern versucht, sie kritisch zu bewerten: Welche Erklärungen kommen infrage (Täuschung, Suggestion, Zufall, psychologische Mechanismen), und wo sieht er Hinweise, die seiner Ansicht nach über normale Erklärungen hinausgehen? Insgesamt zielt das Buch darauf, aus der Vielzahl von Material eine Argumentation für eine „jenseitige“ Dimension des Menschen bzw. für die Möglichkeit einer Fortexistenz abzuleiten – bei gleichzeitiger Betonung von Methodik, Quellenlage und Einwänden.