
Die Biografie erzählt das sehr bewegte Leben von Miguel de Cervantes (1547–1616), dem berühmten spanischen Schriftsteller, bekannt vor allem durch Don Quijote.
Mit etwa 22 Jahren muss Cervantes nach einem Duell aus Spanien fliehen.
Er nimmt an der Seeschlacht von Lepanto teil, wo er tapfer kämpft, aber seine linke Hand verletzt wird.
Später wird er von algerischen Piraten gefangen genommen und verbringt fünf Jahre in Gefangenschaft, wobei er mehrmals versucht zu fliehen.
Nach seiner Freilassung kehrt er nach Spanien zurück. Dort arbeitet er unter anderem als Nachrichtendienstagent für König Philipp II., gerät aber erneut in Schwierigkeiten, wird des Mordes verdächtigt und auch im Gefängnis inhaftiert.
In seinem Gefängnis in Sevilla beginnt er mit dem Schreiben von Don Quijote.
Neben Don Quijote schrieb er auch Novellen (die „Novelas ejemplares“), mit denen er einen wichtigen Beitrag zur Literatur leistete.
Neumahr verortet Cervantes’ Leben sehr stark im historischen Kontext: Er beleuchtet das „Goldene Zeitalter“ Spaniens, die religiösen Konflikte, die Inquisition und gesellschaftliche Spannungen.
Trotz vieler Widrigkeiten war Cervantes literarisch sehr vielseitig und sein Werk hat bis heute Bestand.