Wir verwenden Cookies

Wir setzen auf dieser Webseite Cookies ein. Mit der Nutzung unserer Webseite, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Information dazu, wie wir Cookies einsetzen, und wie Sie die Voreinstellungen verändern können:

Meine Ehre ist nicht die Eure!

7167317
  • ISBN10: 3859900692
  • Autor: Paul Tschudin
  • Illustrationen / Abbildungen: ohne Abb.
  • Verlag: Z-Verlag Basel
  • Zustand: Gut
  • Sprache: Deutsch
  • Art: Broschiert
  • Einband / Schutzumschlag: ohne Schutzumschlag
  • Anzahl Seiten: 217
  • Jahrgang: 1986 (1. Auflage)

  • Zustandsbeschreibung:

    Einband leicht bestossen und beschabt, Ecken und Kanten minim bestossen, Buchrücken leicht bestossen, Schnitt minim beschabt, angeschmutzt und leicht verbückt

SFr. 9.00
Merken

Beschreibung

Eine Lebensgeschichte von unten

Paul Tschudin (1904-1986), in Basel geboren.

Mit vier Jahren beide Eltern verloren. Als eines der drei Kinder zu den Grosseltern nach Lausen, Baselland, gekommen.

Bezirkschule Liestal. Ein Jahr Fabrikarbeit, dann Schlosserlehre. Nachher BBC Münchenstein, Lokomotivbau. Montagen auswärts. Wegen mangelder Aufträge bei BBC, Wechsel auf Schalttafelbau und elektrische Installationen nach Basel.

Schon früh Mitglied des SMUV und später der SP. Schon während der Schulzeit starkes Interesse für die Geschichte und die Arbeiterbewegung.

1977 erscheint sein erstes Buch "Notizen eines simplen Soldaten", für das Tschudin den Literaturpreis der "Werkstatt Arbeiterkultur" erhält.

"Meine Ehre ist nicht die Eure!"  ist Tschudins Biographie und zugleich die Geschichte dieses Jahrhunderts, wie ein gewekschaftlich und politisch aktiver Arbeiter es erlebt hat.

Von 1908 bis 1985 reichen Tschudis Aufzeichnungen.

Er prangert an: die Willkür der Mächtigen in diesem Land, die Bonzen in Gewerkschaften und Parteien und die duldsame Ergebenheit der arbeitenden Bevölkerung in diese Zustände.

Aber er erzählt auch:

Er erzählt vom Leben auf den Dörfern Anfang dieses Jahrhunderts und davon, wie es sich durch unser aller Gedankenlosigkeit zum Schlechteren verändert hat.

Trotzdem ist es doch nicht das Buch von jemandem, der am Ende seines Lebens resigniert feststellt, dass früher sowieso alles besser gewesen sei.

Paul Tschudin ist ein zorniger und kämpferischer Mann, und sein Buch ist voller Hoffnung.