Die einen liebten und bejubelten Peymann, für die alteingesessenen Theatergänger war er der Lieblingsfeind, der für den unmittelbar bevorstehenden Niedergang des Burgtheaters verantwortlich zu machen war. Sogar das halbe (österreichisch-angestammte) Burgtheaterensemble verweigerte sich schmollend. Aber Peymann selbst, das "piefkinesische Großmaul", genoss die österreichische Erregung, die jede seiner Uraufführungen und Premieren in seiner 13 Jahre währenden Wiener Ära begleitete, mit unverhohlenem Vergnügen.