
Wie flieht man ein Haus voller Geister, wenn sich das Haus im eigenen Kopf befindet?
Die klinische Diagnose von Penny und Andrew, den Protagonisten von Matt Ruffs Roman, lautet Multiple Persönlichkeitsstörung. Andy hat für seine "Seelen" im Kopf ein Haus errichtet und versucht, sie dort in Schach zu halten. Das gelingt ihm halbwegs, bis er Penny trifft.
Auf der Suche nach den Ursachen der Krankheit gerät die LeserIn mit auf einen schrägen und manchmal zum Brüllen komischen Roadtrip quer durch Amerika und durch die merkwürdige und manchmal schreckenerregende Landschaft der menschlichen Psyche. Mit großem Einfühlungsvermögen zeichnet Matt Ruff die Welt zweier verstörter junger Menschen, denen am Ende vielleicht doch noch geholfen werden kann. Und wie Penny will die LeserIn herausfinden, "wie man das Böse anerkennt, ohne davon aufgefressen zu werden".