Emilia ist schwer getroffen, weil ihr Vater – ein berühmter Fernsehmoderator – im Internet öffentlich bloßgestellt wird. Sie fühlt sich verraten, gedemütigt und macht ihn für den Zusammenbruch der Familie verantwortlich. Kurz entschlossen stiehlt sie eine Kreditkarte, bucht einen Flug und reist allein nach New York.
In der Stadt lernt sie Seth und seine kleine Schwester Abby kennen. Seth ist zunächst misstrauisch, merkt aber schnell, dass Emilia dringend Unterstützung braucht. Gemeinsam ziehen sie in ein leerstehendes Apartment – Reisende und Zufallsfreunde, die in einer fremden Stadt auf sich gestellt sind.
Kurz darauf trifft Hurrikan Sandy New York mit voller Wucht. Strom und Wasser fallen aus, die Straßen überfluten, und die Jugendlichen müssen zusammenhalten, um sicher durch die Katastrophe zu kommen. In dieser Extremsituation wächst Emilia über sich hinaus und beginnt, Verantwortung zu übernehmen.
Während sie ums Überleben kämpft und eine echte Verbindung zu Seth und Abby aufbaut, merkt Emilia, dass sie sich ihrer Vergangenheit stellen muss. Sie erkennt, dass sie ihren Vater nicht ewig hassen kann, auch wenn er Fehler gemacht hat. Schließlich nimmt sie wieder Kontakt zu ihm auf und beginnt, die komplizierte Beziehung zu verarbeiten.
Nachdem die unmittelbare Gefahr vorbei ist, kehrt Emilia gestärkt und verändert zurück. Die hundert Stunden in New York – voller Angst, Chaos, Mut und Freundschaft – haben ihr gezeigt, dass sie sich nicht mehr verstecken muss und dass sie ihr Leben aktiv gestalten kann.
Erwachsenwerden und Identität
Familienkonflikte und Vertrauensverlust
Mut und Verantwortung
Freundschaft unter extremen Bedingungen
Naturkatastrophen und Zusammenhalt