Ein Schweizer Bankkonto steht im Mittelpunkt einer temporeichen Ge-schichte mit zwei Leichen im Fluss.
Harry W., der Chauffeur eines reichen Immobilienbesitzers aus dem Tessin, ist des versuchten Mordes an seinem Vorgesetzten angeklagt. Was er zu seiner Verteidigung vorzutragen hat, ist das Absurdeste, was man sich denken kann: Er könne seinen Chef nicht umgebracht haben, da dieser gar nicht existiere, ja, dass er ihn erfunden habe.
Der einzige, der seine Version bezeugen könnte, ist unter ungeklärten Umständen in einem Fluss ertrunken.
Alle Indizien sprechen gegen ihn: die Überweisungen seines Chefs, das Testament, der Bauer, der ihn bei seinem Mordversuch beobachtet hat, und natürlich sein Vorgesetzter Dr. Herrsberg, der ihm im Gerichtssaal gegenübersteht. Handelt es sich um eine Intrige und soll er, wie sein Freund, ausgeschaltet werden?
Der Leser weiss bald nicht mehr, was falsch, was wahr ist. Auch der Er-zähler sieht sich einer Tour de force falscher und richtiger, wahrschein-licher und verräterischer Biographien gegenüber. Richle zieht den Leser mit seiner spannungsreichen Erzählweise in eine abenteuerliche Ge-schichte aus Illusion und Wahrheit, Liebe und Betrug.