
Eine alleinstehende Frau in den späten Dreißigern erzählt die Geschichte ihres Lebens. Adressat ist ihr ungeborener Sohn, dem sie kurz bevor er in die Welt tritt, ein umfassendes Bild von sich zeichnen möchte.
Mit viel Witz und einer zarten Melancholie spricht die werdende Mutter über ihre unglückliche Kindheit, ihre Rolle als Sündenbock für die Frustration der verarmten und entwurzelten Eltern, erinnert sich der kindlichen Phantasien, in denen sie sich aus der freudlosen Enge des Elternhauses wegträumte, rekapituliert die Episode ihres Militärdienstes und liefert dabei ein ebenso kritisches wie anschauliches Bild der modernen Tel Aviver Gesellschaft.