
Wer als Märchenheld solch eine bemerkenswerte Person wie die häss-lichste Frau der Welt zur Mutter hat und dazu gleich zwei weithin so berühmte Väter wie den Müllmann und den Adler sein eigen nennt, der kann auch das Eis des Nordpols schmelzen und die Glut des Vul-kans bezwingen. Auf ihn warten Wunder, die zu tun sind, und Aben-teuer, die bestanden sein wollen. Ohne ihn würden die Leute in der Stadt der Netze weiter mit den Köpfen nach unten leben, die Eier des Verderbens noch heute auf dem Marktplatz stehen und die Fisch-hirten in der Wüste verschmachten. Bei der Suche nach dem Wasser des Lebens gewinnt er dann sogar die Liebe des kieselsteinernen Fräuleins, erliegt aber beinahe der Verführung durch den blassen Leib des Mädchens mit den Augen aus dunkelgrünem Chrysopras. Wie er trotz aller Verlockungen dennoch die rechten Freunde findet, das wird in diesem Märchen erzählt, nicht ohne Sinn für Realitäten und nicht nur für Erwachsene.