1558 in Kingsbridge:
Der junge Ned Willard kehrt nach Hause zurück und findet seine Welt gespalten durch den Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken. Ned liebt Margery Fitzgerald, doch ihre Familie lehnt ihn wegen seines Glaubens ab.
Ned tritt in den Dienst von Elizabeth I., kurz nachdem sie den Thron besteigt.
Elizabeth will religiöse Toleranz im Land – im Gegensatz zu ihrer Cousine Mary Stuart, die Anspruch auf den englischen Thron erhebt und streng katholisch ist.
Ned wird Teil von Elizabeths Spionagenetzwerk unter William Cecil, das historische Vorbild für die frühe britische Geheimdienststruktur.
Ihre Aufgabe: katholische Verschwörungen aufdecken, die Elizabeth stürzen sollen.
Margery wird gegen ihren Willen an den brutalen fanatischen Katholiken Bart Shiring verheiratet.
Während Ned in Europa Verschwörungen aufdeckt, kämpft Margery in Kingsbridge ums Überleben und versucht, ihre Kinder vor Gewalt und religiösem Fanatismus zu schützen.
Follett führt Leser durch Spanien, Frankreich und die Niederlande:
In Spanien herrscht die Inquisition unter König Philipp II.
In Frankreich eskalieren die Glaubenskriege (Massaker an der Bartholomäusnacht).
In den Niederlanden kämpfen Reformierte gegen spanische Unterdrückung.
Die politischen Ereignisse beeinflussen alle Figuren direkt.
Mary Stuart wird zum Zentrum der katholischen Verschwörer.
Ned deckt entscheidende Botschaften auf, was letztlich zur Hinrichtung Mary Stuarts führt – ein Wendepunkt im europäischen Machtgefüge.
1588 versucht Spanien, England zu erobern.
England – mit Hilfe von Neds Geheimdienst – kann die Armada abwehren.
Der Sieg sichert Elizabeths Herrschaft und die Zukunft einer toleranteren Kirche.
Neds Lebenswerk ist der Kampf für religiöse Freiheit – ein Kernthema des Romans.
Margery und Ned, nach Jahrzehnten getrennt, finden schließlich doch noch zusammen.
Religiöse Toleranz vs. Fanatismus
Machtpolitik in Europa
Entstehung moderner Geheimdienste
Liebe über Gesellschaftsgrenzen hinweg
Mut von Individuen in Zeiten von Unterdrückung
Das Fundament der Ewigkeit verbindet historische Fakten mit fiktiven Figuren, um den turbulenten Umbruch des 16. Jahrhunderts lebendig zu zeigen. Der Roman ist ein Plädoyer für Toleranz und Vernunft in Zeiten radikaler Ideologien