
So sensibel und präzise der junge Schweizer Autor Hansjörg Schertenleib beobachtet und erzählt, so wenig hält es ihn in den fünf Geschichten dieses Bandes beim mikroskopischen Beobachten des kleinen Hier und Jetzt. Mit einer bemerkenswerten spielerischen Phantasie unternimmt er kleine und grosse Reisen in den Grenzbereich zwischen Traum und Wirklichkeit und erzählt Geschichten von Männern, von der Einsamkeit und Sehnsucht, den Wahngebäuden in den Köpfen und der Zerbrechlichkeit der Liebe.