
In seiner Autobiographie Als wärs ein Stück von mir hat Carl Zuckermayer die Menschen und ihre Landschaft hoch im Norden der USA geschildert, hat er seinen Alltag als Farmer in den kahren 1941 noch einmal wachgerufen. Im Vermonter Roman hat er seinerseitz, 1942, die unterschiedlichsten Typen seiner Nachbarn in die Geschichte um Sylvia McManama, Thomas Steingräber und Oliver Paine eingebunden. Zwischen dem Roman und den entsprechenden Passagen der Erinnerungen besteht so eine direkte Beziehung. "Tonarten und Tempi wechseln, aber die Grundthemen wiederholen sich. "Denn" was in die Niederschrift eines Buches eingeht, ist" - nach einem Wort von Joseph Brodsky - "letztlich das Leben eines Menschen". Damit kann keine Gleichung gemeint sein. Es ist nur so, dass das eine oder andere Gesicht, die eine oder andere Begebenheit, bewusst verändert, verkürzt oder ausgeschmückt, Eingang in die literarische Form gefunden hat. Die Menschen in diesem Vermonter Roman sind alteingesessene Farmer - die neu Hinzukommenden müssen sehr bald schon erkennen: Amerika ist anders. ...