Schweizerischer Robinson

Artikel-Nr.: 7184703
  • Autor: Johann David Wyss
  • Illustrationen / Abbildungen: Mit 170 Holzschnitten nach Originalzeichnungen von Wilhelm Kuhnert
  • Verlag: Art. Institiut Orell Füssli, Zürich
  • Zustand: Gut
  • Sprache: Deutsch
  • Art: Gebunden
  • Einband / Schutzumschlag: Leineneinband rot, zweiseitige Goldprägung, hinten Musterprägung
  • Anzahl Seiten: 663
  • Jahrgang: 1895, Sechste Originalausgabe

  • Zustandsbeschreibung:

    Buchbund leicht schief, obere Ecke vorne bestossen, Rücken gebleicht, Ecken/Kante unten bestossen, oben beschabt, Hinterdeckel berieben, Seiten braunrandig

SFr. 11.00
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Beschreibung

In Frakturschrift

Zweiter Band von Kapitel 7 bis 12

Der Schweizerische Robinson

Leseprobe aus Kapitel 7:

"Luftig!" rief ich den Knaben zu, als der Tag kaum angebrochen war, "heute wollen wir unser Glück mit der schmutzigen Thransiederei versuchen." Die Schläuche wurden aus der Dörrkammer geholt, die vier Tonnen mit Walfischfett auf der Schleife herbeigebracht und auf ein aus Brettern erbautes Gerüst gehoben. So konnte man vorerst bequem den schon von selbst zu Boden gesickerten Thran abzapfen, der in der Regel der reinste und feinste ist. Gleichwohl seihten wir ihn noch durch ein grobes Tuch und schöpften ihn dann mit einem grossen Zuckerlöffel (auch einer Beute von unserm Schiffswrack und eigentlich zu einer Zuckersiederei bestimmt) in einen besonders auserlesenen Schlauch. Der übrige Speck samt der Leber wurde klein geschnitten uns in einem grossen Kessel, des hässlichen Geruchs wegen etwas entfernt von der Felswohnung, ausgesotten; wir erhielten so ein ganz helles, reines Öl, das ich in den Tonnen etwas verkühlen liess und dann in die übrigegn Schläuche goss.