"Ich hatte wirklich nicht erwartet, Petti lebendig wiederzusehen, nachdem wir sie dort in den Bergen zurückgelassen hatten. Aber in der nächsten Nacht, so ungefähr um zwei Uhr, wurde ich von einem Geräusch am Fenster aufgeweckt." Noch einmal ist die Ponystute Petti zu ihrer kleinen Herrin zurückgekehrt, bevor sie sich in rührender Treue dem struppigen, kühnen Mongolenhengst Tachi anschliesst, der plötzlich in ihrem walisischen Naturschutzpark aufgetaucht ist. Eine unwiderstehliche Macht zieht Tachi jedoch wieder zurück in seine hei-matlichen Berge. Nach Tagen ruhelosen Umherstreifens bricht er schliesslich zusammen mit Petti aus dem Reservat aus, und beide begeben sich auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa und Asien. Überall erregen die so verschiedenartigen Tiere Aufsehen, aber keinem gelingt es, sie endgültig einzufangen. In Belgien entgehen sie knapp einem Schlachthof, in Italien werden sie beinahe zu Wasser-trägern abgerichtet, in Österreich trifft Tachi ein Narkosepfeil, und in der Ukraine droht Petti in einem Sumpfloch zu ersticken. Ge-witztheit und Mut lassen sie indessen immer wieder einen Ausweg finden. Allen Gefahren zum Trotz erreichen die zwei bewunderns-werten Pferde am Ende ihr Ziel, obwohl Petti für ihre Tapferkeit einen hohen Preis zahlen muss.