
Ich übersetze diese französischen Gedichte nicht nur, ich setze sie über, wie ein treuer Fährmann seinen Gast und seine Last, nur darauf bedacht, Wesen und Wert des Dichters und des Gedichtes unversehrt an das andere Ufer zu bringen. Dabei schalte ich unbekümmert mit meiner Feder, wie der Ferge mit seinem Ruder: nicht Wort für Wort, Zeile für Zeile, sondern Strom und Spann, Seele und Atem mit Entsprechendem wiederzugeben, ist mein Ziel. Die Seele eine Gedichtes schwebt zwischen den Worten wie die Luft eines Waldes zwischen den Bäumen: die Wurzeln sind unsichtbar, die Wipfel aber, durch die Nähe des Himmels, einander verwandt: so die Dichter der Völker.