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Die ersten 20 Jahre

Artikel-Nr.: 726936
  • Autor: C. Bobrowskaja
  • Verlag: Ring-Vlg., Zürich
  • Zustand: Gut
  • Sprache: Deutsch
  • Art: Gebunden
  • Anzahl Seiten: 254
  • Jahrgang: 1934

  • Zustandsbeschreibung:

    Vor- und Nachsatz braun/lichtrandig

SFr. 30.00
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Beschreibung

Aufzeichnungen einer alten Bolschewikin

 

Übertragen aus dem Russischen von Judina

 

Inhalt:

  • Mein Elternhaus und meine Abreise nach Warschau
  • Meine erste Reise ins Ausland
  • Die Arbeit in Charkow
  • In die Illegalität
  • Die erste Periode meiner Arbeit in der Illegalität
  • Zum zweitenmal im Ausland
  • Meine Arbeit im Kaukasus
  • Moskau
  • Eine verunglückte Erholungspause
  • Zum zweitenmal in Kostroma
  • Meine kurze Tätigkeit als Sekretärin der Bezirksleitung
  • In Iwancwo-Wosnessensk
  • Die Bezirkorganisation
  • Weitere Ereignisse
  • Wieder in Moskau

 

Leseprobe aus - In die Illegalität

Während der langen Monate meiner Einzelhaft hatte ich endgültig und unwiderruflich beschlossen, Berufsparteiarbeiter zu werden. Deshalb fuhr ich nach meiner Heimat mit dem festen Entschluss, nicht, wie mir die Obrigkeit vorgeschrieben hatte, das Urteil, sondern einen geeigneten Moment abzuwarten, um ins Ausland zu fahren und dann in die Illegalität zu gehen.

Eine Reise ins Ausland war dringend notwendig. Die beständigen Ueberfälle der Gendarmen auf unsere Organisationen hatten nicht nur unsere ganze Arbeit gestört, sondern auch unsere Verbindung miteinander zerrissen. Als ich das Charkower Gefängnis verliess, hatte ich keinerlei Fühlung mit den Genossen. Es gelang mir nicht so bald, ins Ausland zu fliehen. Das war kein leichtes Unterfangen. Es  bedurfte dazu einer grossen Vorbereitungsabreit.

Nur durch die mir nächste Organisation, die Witebsker, konnte ich Verbindungen anknüpfen, um heimlich die Grenze zu überschreiten. Da ich aber unter Polizeiaufsicht stand, hatte ich nicht einmal das Recht, ohne Erlaubnis des Gouverneurs im Bereich des Couvernements von einem Ort zum anderen zu reisen.

Die beiden Welsher Gendarmerie-Unteroffiziere, die bisher vor Langerweile fast gestorben waren, schienen über meine Anwesenheit sehr froh zu sein. 

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