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Der vierzigfädige Tod – Manfred Wolter

Der vierzigfädige Tod

Autor
Manfred Wolter
Verlag
Eulenspiegel Verlag
Jahr
1980
Einband
Gebunden
Zustand
Gut

CHF 7.00

Beschreibung

Die ersten siebzehn Schwierigkeiten beim Schreiben von Satiren 1. Wer Satiren schreibt, vereinfacht. 2. Wer vereinfacht, sagt nicht die ganz Wahrheit. 3. Wer nicht die ganze Wahrheit sagt, soll lieber nicht schreiben. 4. Wer nicht schreibt, der nicht bleibt. 5. Bleiben nur Satiren über nicht weiter zu vereinfachenden Gegenständen . 6. Über Bockwürste, Bürokraten, defekte elektrische Zahnbürsten, DEFA-Lustspiele, Post, Handwerker, Schlagertexte und schlecht gereinigte Hosen kann man einfach nicht mehr schreiben. 7. Bleibt das kapitalistische Ausland. 8. So einfach liegen da die Dinge nun auch wieder nicht mehr. 9. Selbst Tiere sind keineswegs simpel. 10. Grosse Tiere schon gar nicht. Lupus in fabula! 11. Satire soll ja helfen, und wie und welchen Tieren hilft man, und warum? 12. Satire ist das Einfache, dem schwer zu helfen ist. 13. Wer Satiren schreibt, vereinfacht. 14. Wer vereinfach, sagt nicht die ganz Wahrheit. 15. Wer nicht die ganze Wahrheit sagt, soll lieber nicht schreiben. 16. Wer nicht schreibt, der nicht bleibt. 17. Bleiben nur... ... bleiben nur ein paar Worte über den Autor, der mit diesen zum Widerspruch reizenden Thesen seine Leser gleichermassen herausfordert, in die Enge treibt und neugierig macht.

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